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Mein Ausbildungsabschnitt im Arbeitsbereich Netz des BMI

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Ich möchte euch und Ihnen einen kleinen Einblick darüber verschaffen, was die Azubis des zweiten Lehrjahres im Bundesministerium des Innern, speziell ich, für Eindrücke sammeln konnten.
Mein Azubi-Kollege und ich sind auch in diesem Ausbildungsjahr wieder in verschiedenen Fachbereichen des IT-Referats gewesen und haben vieles gelernt, so zum Beispiel auch im Arbeitsbereich Netz.

Wie der Name schon sagt, befasst man sich hier mit der Netzwerktechnik, die uns auch in Seminaren, Präsentationen und mit praxisorientierten Beispielen näher gebracht wurde.
Zuerst haben wir einiges über die Grundlagen der Netztechnik erfahren und einige Koppelelemente - wie Hub, Router und Switch - besprochen. Unser Ausbilder in dieser Zeit war vor gar nicht allzu langer Zeit selbst noch Auszubildender und konnte uns deshalb sehr genau rüber bringen, was wie aufgebaut ist, so dass wir ein eigenes Verständnis für die Dinge entwickeln konnten.
Da wir einiges auch schon in der Berufsschule gehört und gelernt haben, konnten wir unser Wissen hier mit einbringen und natürlich erweitern.
Dann ging es schon direkt an die Praxis, denn wir bekamen die Aufgabe, selbstständig ein eigenes Netzwerk, bestehend aus zwei Routern und einem Switch, aufzubauen. Wir haben die Geräte konfiguriert, auf dem Switch zwei VLANs eingerichtet und IP-Adressen vergeben. Der Router bekam statische Routen und ebenfalls eine IP-Adresse.
Um dieses „Mini-Netzwerk“ auf seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen, haben wir von einem Client zum anderen einen Ping gesendet und die Antwort abgewartet, die folgen musste.
Um noch weiter in die Materie einzusteigen, haben wir uns mit verschiedenen Routingprotokollen wie RIP v2 und EIGRP beschäftigt, die wir dann im Netzwerk eingerichtet und getestet haben. Hier hat uns ebenfalls unser Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite gestanden, Fragen beantwortet, Sachverhalte geklärt und mit uns Probleme gelöst, die zu einem besseren Handling im Allgemeinen und natürlich der Aufgabe führte.
Später haben wir uns dann mit strukturierter Verkabelung auseinandergesetzt und Netz- und Gebäudepläne konstruiert, die wir nachstellen sollten.
Um das Netz so real wie möglich zu gestalten, haben wir die noch fehlende Internetverbindung aufgebaut und dann das komplette Netz auf Fehler überprüft und diese gleich behoben. Auf eventuelle Fehler hat uns unser Ausbilder hingewiesen, die mit seiner Hilfe schnell ausgebessert waren und das System „startklar“ machten.

In der Berufsschule haben wir ähnliche Vorgänge behandelt und zu Test- und Übungszwecken ein Tool bereitgestellt bekommen: den Packet Tracer 4.1.
Mit diesem konnten wir nun auch im BMI arbeiten, um unsere Kenntnisse zu vertiefen und Neues auszuprobieren.
So war es uns möglich, Theorie und Praxis nahezu zeitgleich zu „absolvieren“, denn mit dem Tool haben wir unsere Geräte aufgerüstet und das Netzwerk aufgebaut, was wir dann real umsetzten.

Tja, viel mehr bleibt mir nicht über den AB Netz zu erzählen, außer noch einem letzten Detail dieses Ausbildungsabschnittes:
Wir haben mit dem Tool „Wireshark“ den Traffic unserer Netzwerkkarte mitgeschnitten, uns über alle vorgekommenden Protokolle informiert und eine Liste mit deren Funktionen erstellt, die wir dann unserem Ausbilder zukommen ließen.

Dann waren die vier Wochen auch schon um und unsere Zeit im Netzwerkbereich beendet.

Erfahrungsbericht von Stephanie Arm, Einstellungsjahrgang 2006

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